Katrin Scholta
Katrin Scholta

Wie arbeite ich therapeutisch?


Die psychotherapeutische Methode, mit der ich arbeite ist das wissenschaftlich anerkannte Verfahren der Verhaltenstherapie. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass die meisten Probleme aus einer individuellen Lerngeschichte heraus entstanden sind. Zu dieser Lerngeschichte gehört meistens ein „Ursachengemisch“ aus vielen verschiedenen Faktoren (Gene, Umwelt,…). 
Wir fügen die Puzzleteile der individuellen Krankheitsgeschichte zusammen, um somit herauszufinden welche auf das Kind/ den Jugendlichen oder die Familie zugeschnittenen, ganzheitlichen Mittel eine Veränderung herbeiführen können.

Wichtig ist mir, immer wertschätzend auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten, jeden Einzelnen zu verstehen und auch niemals den Humor zu verlieren. Ausserdem lohnt es sich immer, danach zu suchen, was gut funktioniert, also ressourcenorientiert vorzugehen. Seine Stärken zu erkennen, kann wahre Wunder wirken...

Als Kinder - und Jugendlichenpsychotherapeutin stehe ich unter Schweigepflicht. Diese besteht ab 14 Jahren auch grundsätzlich gegenüber den Eltern. Die Eltern werden in eine Verhaltenstherapie miteinbezogen, je jünger das Kind ist, desto intensiver der Anteil der Elternarbeit.  Mit Jugendlichen spreche ich ab, inwieweit und mit welchen Themen die Eltern einbezogen werden. Nach Absprache und nach vorliegender Entbindung von der Schweigepflicht nehme ich je nach Thema auch Kontakt zu anderen Bezugssystemen (Schule, Kindergarten, Jugendamt...) auf. 


Wie beginnt eine Psychotherapie?


Die Psychotherapie beginnt mit einer ersten Sitzung während meiner Sprechstunde. In dieser ersten Stunde lernen wir uns zunächst kennen.

Nach den anfänglichen Formalitäten (Daten aufnehmen) und ein paar kurzen Sätzen, was Sie/ Euch zu mir geführt hat unterhalten wir uns entweder gemeinsam, also Eltern(teil) und Kind oder mit der/ dem Jugendlichen/ jungen Erwachsenen alleine über das Problem, aber auch über die Schule, Hobbies oder Aktuelles. Danach folgen weitere  Sitzungen während der Sprechstunde und 5 Stunden Probetherapie (Probatorik). Diese „probatorischen Sitzungen“ dienen dem weiteren Kennenlernen, dem Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung und der psychologischen Diagnostik. Das können Fragebögen sein und/oder psychologische Testverfahren. Am Ende der Probatorik beantragen wir gemeinsam eine Psychotherapie bei der Krankenkasse (Kurzzeit - oder Langzeitpsychotherapie). 

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© Katrin Scholta